Reiseimpfungen von A bis Z: Alles mit P


Pneumokokken-Impfung

Pneumokokken-verursachte Erkrankungen treten weltweit auf in Form teilweise sehr schwer verlaufender Hirnhaut- oder Lungenentzündungen.

Impfung:

  • bei Säuglingen drei Impfungen im Alter von 2, 4 und 11-14 Monaten mit dem Konjugat- Impfstoff
  • bei Frühgeborenen vier Impfungen im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Monaten mit dem Konjugat- Impfstoff
  • bei Erwachsenen über 60 Jahren zusätzlich zur Regelimpfung eine einmalige Impfung mit dem Polysaccharidimpfstoff, Impfschutz nach 3 Wochen
  • bei Kindern über 5 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen, die zur Risikogruppe zählen, wird gelegentlich zusätzlich zur Regelimpfung eine einmalige Impfung mit dem Polysaccharidimpfstoff empfohlen.

Zu den Risiko-Patienten zählen Menschen mit chronischer Abwehrschwäche sowie Menschen mit Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Krankheiten der Milz oder des Knochenmarks, Sichelzellanämie, chronischen Herz- oder Lungen-Erkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten sowie Erkrankungen des Nervensystems.

Empfohlen für:

  • Kleinkinder: Konjugat-Impfstoff
  • Risiko-Patienten und Personen über 60 Jahren: zusätzlich zum Konjugat-Impfstoff einmalige Impfung mit dem Polysaccharidimpfstoff.

Auffrischung:

in der Regel nicht erforderlich. Lediglich bei angeborenen oder erworbenen Immundefekten mit T- und/oder B-zellulärer Restfunktion, chronischen Nierenkrankheiten oder nephrotischem Syndrom kann eine Auffrischung mit dem Polysaccharidimpfstoff 3-im Abstand von 5 Jahren erwogen werden.

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).
Polio[myelitis]-Impfung

In den Industrieländern im Prinzip nicht mehr anzutreffen, jedoch in Afrika und Asien nach wie vor auftretend, ist Polio eine nicht nur für Kinder gefährliche Lähmungserkrankung.

  • Impfung: gehört zum Basisimpfschutz in Kombination mit Diphtherie/Tetanus. Bei nicht mehr ausreichendem Schutz Auffrischimpfung vor der Abreise durch 2 Impfungen im Abstand von 4-8 Wochen
  • Empfohlen: bei Reisen in Risikogebiete
  • Auffrischung: alle 10 Jahre.

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

 

             Eppelheimer Str. 78
             69123 Heidelberg
             Telefon: 06221/7 50 91 91
             Telefax: 06221/7 50 91 92
 

News

Hairstylingprodukte im Ökotest
Hairstylingprodukte im Ökotest

Mit Schadstoffen und Plastik

Wer gerne Haarwachs oder Haargel benutzt, verteilt damit oft eine Menge Problemstoffe auf dem Kopf. Ein gutes Drittel der geprüften Stylingprodukte stuft Ökotest wegen schädlicher Inhalte als mangelhaft oder ungenügend ein.   mehr

Potenzmittel können Augen schaden
Potenzmittel können Augen schaden

Bei regelmäßiger Einnahme

Unterstützt von Viagra & Co. können viele Männer trotz Erektionsstörungen ein erfülltes Sexleben genießen. Bei regelmäßiger Einnahme drohen jedoch Komplikationen im Auge. Tauchen Sehstörungen auf, steht deshalb eine augenärztliche Untersuchung an.   mehr

Krätze auf dem Vormarsch
Krätze auf dem Vormarsch

Das ist bei der Therapie zu beachten

Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Krätze. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Altersheimen oder Obdachlosenasylen verbreiten sich Krätzemilben. Zudem verheimlichen Betroffene häufig ihre Beschwerden, gehen erst spät zur Ärzt*in – und stecken in der Zwischenzeit viele Mitmenschen an.   mehr

Pflanzliche Mittel für besseren Schlaf
Pflanzliche Mittel für besseren Schlaf

Was wirklich hilft

Nachts wachliegen, tagsüber im Halbschlaf dämmern – bei Schlaflosigkeit leidet die Lebensqualität oft erheblich. Abhilfe versprechen neben synthetischen Schlafmitteln, wie zum Beispiel den sogenannten Z-Substanzen, auch viele pflanzliche Produkte. Doch wirken diese auch?   mehr

Hustenstiller – gar nicht so ohne
Hustenstiller – gar nicht so ohne

Vor der Einnahme gut informieren

Trockener Husten kann quälend sein – vor allem, wenn er den Nachtschlaf stört. Hustenstiller versprechen dann Linderung. Aber auch wenn viele Präparate frei verkäuflich sind, ist bei der Einnahme einiges zu beachten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Ratgeber Thema im Mai

Wege aus der Nikotinsucht

Wege aus der Nikotinsucht

Rauchfrei ist zu schaffen

Schluss mit der Qualmerei! Diesen Vorsatz haben viele Raucher*innen immer wieder – und schaffen es d ... Zum Ratgeber
Atos Apotheke Heidelberg
Inhaber Marc Schuol
Telefon 06221/9 83 13 31
Fax 06221/9 83 13 32
E-Mail apotheke@atos.de